Eine Frau die auf dem Boden hockt und ihren Kopf auf den linken Arm stützt.

Azeret Koua

Azeret Koua (sie/ihr; 1993* in Detroit, Michigan) wuchs als Third-Culture-Kid in den USA, Deutschland und China auf. Seit der Spielzeit 2024/25 ist sie Teil der künstlerischen Leitung und leitende Regisseurin am Theaterhaus Jena. Sie studierte zunächst Jura, bis sie sich zur großen Enttäuschung ihrer ivorischen und afroamerikanischen Eltern vom Theater verführen lassen hat. Nach dem Abbruch ihres Jurastudiums folgten eine Quarter-life Crisis und ein Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians Universität München. Währenddessen inszenierte, assistierte sie und setzte sich fortwährend für inklusives Denken und Handeln im Theater ein. Nach ihrem Studium assistierte sie am Schauspiel Dortmund und am Residenztheater München. Auf der Bühne verhandelt sie leidenschaftlich und mit Humor tabuisierte Reibungspunkte der Gesellschaft und Politik. Besonders interessiert sie sich für bisher überhörte und misrepräsentierte Narrative und Sichtweisen. Ihre inszenatorische Arbeit ist stark popkulturell und musikalisch geprägt. Im Moment interessiert sie sich sehr für Surrealismus und Horror. "rhapsody", die Eröffnungsproduktion des neuen künstlerischen Leitungsteams, ist ihr Autorinnendebüt. Im Übrigen: Azerets Eltern sind nicht mehr enttäuscht. Hallelujah.

Mitwirkung in
Regie und Text rhapsody
Stücke

Nächste Termine mit Azeret Koua

So 27 Apr 2025 / 17:30 Uhr
von Azeret Koua (Theaterhaus Jena)
So 27 Apr 2025 / 17:30 Uhr
von Azeret Koua (Theaterhaus Jena)