Rassismus und rechte Gewalt | Die Sprachlosigkeit überwinden

Begleitprogramm zur Inszenierung "Offene Wunde"

Im Anschluss an einzelne Aufführungen der Inszenierung "Offene Wunde" findet in Kooperation mit der städtischen Fachstelle für Demokratie die Diskussionsreihe "Rassismus und rechte Gewalt" statt. Sie richtet sich sowohl an das Publikum des Stücks als auch an alle Interessierten. 

Zur ersten Ausgabe der Reihe kommen die Angehörigen der Opfer selbst zu Wort. Durch ihre eigens gegründete Initiative wollen sie deutschlandweit an die Namen und Geschichten der Ermordeten erinnern. Sie fordern, dass „nicht weiter verschwiegen werden darf, dass es sich bei der Tat um rechten Terror, antimuslimischen Rassismus und Antiziganismus gehandelt hat.“ Die Diskussionsreihe und das Theaterstück sollen dabei helfen, die rechtsextreme und rassistische Tat korrekt zu benennen und dazu beitragen, die Erinnerung an die Opfer in der Stadtgesellschaft zu verankern. Im Austausch mit der Soziologin und Mitbegründerin der Initiative Gabriele Fischer sprechen drei Angehörige über ihren Kampf gehört zu werden und den Prozess der Aufarbeitung. 

Mit Angehörigen der Opfer des Anschlags am OEZ, Moderation: Gabriele Fischer 

Prof. Dr. Gabriele Fischer ist Soziologin an der Hochschule München und forscht zu den Themenschwerpunkten Anerkennung und Sichtbarkeit im Kontext Gender und Erwerbsarbeit, sowie zu rechtem Terror und Erinnern.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Initiative „München OEZ Erinnern“ statt.

Mi 07 Mai 2025
21:00 Uhr Bühne 3
Eintritt frei